Hilfe im Zeichen der Menschlichkeit
Hilfe im Zeichen der Menschlichkeit

Leistungen

Die Pflegeversicherung, die seit 1995 als 5. Säule der Sozialversicherung eingeführt wurde, versteht sich als Grundversorgung, deren Leistungen vom Grad und Dauer Ihrer Hilfebedürftigkeit abhängen.

 

Wurde bei Ihnen Pflegebedürftigkeit festgestellt, haben Sie grundsätzlich drei verschiedene Möglichkeiten, um die Leistungen der Pflegeversicherung im Rahmen der Ihnen bewilligten Pflegestufe in Anspruch zu nehmen:

 

  • Sie beauftragen unsere Sozialstation mit der Ausführung einzelner Leistungen. Der Pflegedienst rechnet diese sog. Sachleistung monatlich mit Ihrer Pflegekasse ab.
  • Wenn Sie nicht durch einen professionellen Pflegedienst versorgt werden wollen, erhalten Sie Pflegegeld, welches Sie zur Finanzierung selbst organisierter Pflege durch z. B. Angehörige, Nachbarn oder Freunde verwenden können. Allerdings sind Sie dann verpflichtet, mindestens einmal halbjährlich (bei Pflegestufe 0, I oder II) oder mindestens einmal vierteljährlich (bei Pflegestufe III) eine Beratung durch einen zugelassenen Pflegedienst in Anspruch zu nehmen. Die Kosten für diesen sog. Pflegeberatungsbesuch werden von den Pflegekassen übernommen.
  • Sie können aber auch die Sachleistung und die Geldleistung (Pflegegeld) kombinieren: Werden die Sachleistungen durch die Inanspruchnahme eines Pflegedienstes nicht in voller Höhe ausgeschöpft, berechnet die Pflegekasse die restliche Geldleistung und zahlt diese an Sie aus.
  • Wenn Ihre Pflegeperson stundenweise oder durch längeren Urlaub oder Krankheit verhindert ist, übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten für die Ersatzpflege für längstens 4 Wochen pro Jahr (Verhinderungspflege). Die Verhinderungspflege kann durch unsere Sozialstationen oder durch nahe Angehörige durchgeführt werden.

Sätze für Pflege- und Sachleistungen

 

Für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (Demenz), die nach § 45 SGB XI eingestuft wurden, haben sich die Leistungen ab 1.01.2013 im Rahmen des Pflegeneuausrichtungsgesetzes (PNG) stark verbessert.

 

Nachstehende Tabelle zeigt die Leistungen im einzelnen:

 

Pflegestufe

 

0

1

2

3

Betreuungsgeld (Grundbedarf)/

oder erhöhter Bedarf):

Unterstützung, Beaufsichtigung oder Aktivitäten zur Gestaltung des Alltags

mtl.

100 €

200 €   

 

 

 

Pflegegeld :

bei Pflege und Betreuung durch Angehörige

mtl.

120 €

305 €

525 €

700 €

Pflegesachleistung bei Inanspruchnahme eines Pflegedienstes - Grundpflege, hauswirtschaftliche Versorgung  oder häusliche Betreuung

mtl.

225 €

665 €

1.250 €

1.550 €

Urlaubs-/Verhinderungspflege

p.a.

1.550 €

1.550 €

1.550 €

1.550 €

Wohnanpassung pro Maßnahme

 

2.557 €

2.557 €

2.557 €

2.557 €

Pflegehilfsmittel

 

ja

ja

ja

ja

 

Für Pflegebedürftige, bei denen keine Demenz festgestellt wurde, stellen sich die Leistungen wie folgt dar:

 

Pflegestufe

 

1

2

3

Pflegegeld :

bei Pflege und Betreuung durch Angehörige

mtl.

235 €

440 €

700 €

Pflegesachleistung bei Inanspruchnahme eines Pflegedienstes - Grundpflege, hauswirtschaftliche Versorgung  oder häusliche Betreuung

mtl.

450 €

1.100 €

1.510 €

Urlaubs-/Verhinderungspflege*)

p.a.

1.550 €

1.550 €

1.550 €

Wohnanpassung pro Maßnahme

 

2.557 €

2.557 €

2.557 €

Pflegehilfsmittel

 

ja

ja

ja

 

 

[Pflegesachleistung bei Stufe III+ (Härtefallregelung) = 1.918 € mtl.]

 

*) Übernehmen nahe Angehörige die Verhinderungspflege, erstatten die Pflegekassen die Aufwendungen in Höhedes Pflegegeldes (Stufe I = 235 €, Stufe II = 440 €, Stufe 3 = 700 €)

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